Für erfreuliche Nachrichten sorgt in der heurigen Meisterschaft der Serie A der HC Fassa….

…denn zu Beginn noch als absoluter „Underdog“ gestartet, hat sich die Mannschaft von Trainer und Ex-Wolf Stefan Mair zum Favoritenschreck und heimlichen Titelfavoriten gemausert.

Das Beispiel Fassa zeigt, wie man mit einer – auf dem Papier – mittelmäßigen Mannschaft, aber einer tollen Mischung von motivierten Spielern das Maximum erreichen kann.

Der Goalie Thomas Tragust z.B. hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und steht mittlerweile wie eine Mauer im Fassaner Tor. Sein Talent ist kein Geheimnis, aber letzthin hat er auch noch die nötige Konstanz gezeigt.

Verteidiger Jarad Bourassa spielte letztes Jahr in der UHL auf mittelmäßigem Niveau und zeigt heuer sehr starke Leistungen, Chris Ovington durchwanderte im letzten Jahr CHL, AHL und ECHL und konnte sich nie richtig durchsetzen aber spielt heuer defensiv sehr stark, Dominic D’Amour kam aus der CHL und steht hinten wie eine Mauer. Dantone, Ceresa, Marchetti und Ganz ergänzen die eigentlich nicht mit „großen“Namen bestückte Verteidigung der Fassaner.

Im Sturm verpflichtete man „No-Names“ wie Terry Harrison (ECHL – 25 Punkte in 60 Spielen), Greg Barber (UHL, AHL und norwegische Eliteserie), Jamie Schaafsma (Amsterdam – 26 Punkte in 19 Spielen) und Greg Watson (ECHL – 38 Punkte in 59 Spielen). Bei den Buchmachern wettete keiner auch nur 1 Cent auf Fassa.

Dazu kommen noch die jungen Einheimischen um Piffer, Planchensteiner, Mascarin, Iori, Felicetti, etc., die ursprünglich eine Nebenrolle spielen sollten, nun aber vor allem in der 3.Linie für mächtigen Wirbel sorgen.

Fassa kann heuer den ganz großen Coup landen, denn konditionell ist die Mannschaft top drauf und an Motivation dürfte es nicht fehlen! Vor allem nach dem hohen Sieg gegen Ritten Sport kann und muss der Mannschaft mehr zugetraut werden.

Gratulation an die Vereinsführung und an Trainer Stefan Mair!!!