Auch heuer trat eine Abordnung des Pusterer Eishockeyfanclubs WOLVES 1896 beim bekannten Kalinkaturnier in Issing am ersten Julisamstag an. Unter der Führung von Pressechef Patza wagte sich die Mannschaft an das Abenteuer Fussball heran und dank der Mithilfe durch die Olanger Edelspieler Hanspeter Zirm und Werner Massa (war noch gezeichnet vom Foul durch Stankevicius im Spiel gegen Brescia vor 4 Jahren) konnte man den Einzug in das Zweiundreißigstelfinale mit einer Niederlage, einem Remis und einem Sieg locker schaffen.

Überhaupt ist an jenem Tag die Lockerheit einiger Spieler aufgefallen, wie jene von Finanzverwahrer Iul, der außerhalb des Spielfeldes für mehr Aufsehen sorgte als auf dem Spielfeld, denn auf dem Spielfeld fiel er nur durch einen missglückten „tacco“ auf. In Erinnerung bleiben werden uns auch die Blutgrätschen vom Deutsch/Ahrntaler Oberfan Chris, die Glanzparaden von Gigi „Wiul“ Buffon und der lebensgefährliche Fallrückzieher vom beweglichen Ausnahmetalent Lexl, der mit seinem knappen Outfit – Argentina Anno 1975 – vor allem bei den Damen nahe des Spielfeldrandes für Standing Ovations sorgte.

Spektakulär auch das verspätete Erscheinen von Harry09, der – gerade aus Tunesien kommend – gleich einen tunesischen Schlachtruf („Ahmed Ah Ahlal Had Ahil“ – was soviel heisst „Ich bin zwar umsonst, aber ich bin halt doch gekommen!“) mitbrachte. 🙂

Als dann der Zirm und der Massa wegen einem unwichtigen Qualifikationsspiel einer drittklassigen deutschen Europawauswahl das Turnier verlassen mussten, war es um unsere Mannschaft geschehen und vor allem auf Grund der großen Hitze (44 Grad im Schatten – gemessen beim Stadel des Michl) gingen die Wolves stehend KO. So wie es das deutsch-italienische Sturmtalent Braidl gegen 4.17 Uhr dann zwischen einigen Autos tat.

Also bis zum nächsten Jahr wenn es wieder heisst:“Die schönsten Leibchen der Welt, aber kein Geld!“ 🙂

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Im Bild von links oben: Massa, Harry09, Zirm, Braidl – unten: Lexl, Amme, Wiul, Chris – vorne: Iul, Patza