Monats-Archiv vom April 2011


Dort wo gefeiert wird, da lass dich nieder…

Gepostet von am 28. April 2011 | Tags: Allgemein

…freu dich mit und singe Lieder!

🙂

Das waren noch Zeiten…

Gepostet von am 19. April 2011 | Tags: Allgemein

Und zum Saisonende etwas für die Nostalgiker unter uns…

🙂

 

„Warum Armin Helfer im Pustertal bleiben wird…“

Gepostet von am 14. April 2011 | Tags: Allgemein

von Beat Pinggeli aus Davos

Der HC Davos ist Schweizer Meister und das freut mich sehr. Weniger freuen mich allerdings Meldungen, wonach der Pusterer Starverteidiger Armin Helfer wieder im Kontakt mit einem Schweizer NLB-Verein, dem HC Thurgau, stehen soll. Warum?

Armin Helfer hat schon viel erlebt. Für einen Südtiroler Spieler liest sich seine Karriere fast schon wie ein Märchen. Er war 5mal Italienmeister mit Mailand, hat an mehreren Weltmeisterschaften teilgenommen, er war bei Olympia in Turin im Jahre 2006 dabei, hat für Innsbruck in der EBEL gespielt, in der NLB bei Thurgau, dann bestritt er sogar einige Spiele in der NLA für den Vizemeister Kloten Flyers und als Höhepunkt seiner Karriere „durfte“ er am Spenglercup 2009 die „großen“ Davoser verstärken.

Was fehlt dem Spieler Armin Helfer also noch? Richtig! Ein Italienmeistertitel mit dem HC Pustertal!

Armin Helfer ist mit dem Pustertal trotz seiner mehrjährigen Abwesenheit so verwurzelt wie ein Koala mit seinem Eukalyptusbaum oder ein Reinhold Messner mit seinen Achttausendern. Armin Helfer gilt in „seinem“ Tal als Eishockeyikone und als Vorbild für Jung und Alt. Seine Rückkehr ins Pustertal vor 2 Jahren wurde gefeiert wie ein Meistertitel und in der Gunst der Fans steht Helfer mehr denn je an oberster Stelle. Würde Armin Helfer das Pustertal nun des Geldes wegen wieder verlassen, so wäre dies für die Fans im grünen Tal ein herber Verlust, sei es menschlich, als auch sportlich, denn 2 ausländische Verteidiger würden wohl nicht reichen, um den Ausnahmeverteidiger Helfer zu ersetzen.

Im Grunde wäre es für den HC Pustertal nicht das große Problem den „Spieler“ Armin Helfer zu ersetzen, aber den „Mensch“ und das „Vorbild“ Armin Helfer wird man so schnell nicht noch einmal finden.

Helfer ist wohl der einzige Spieler der Pusterer, bei dem auch die Trainer etwas genauer hinhören, wenn er etwas zu sagen hat. Ein richtiges Alphatier eben. Ein Alphatier, das in der Lage ist, einer Mannschaft die notwendige Sicherheit zu geben und sie im Spiel zu ordnen und zu motivieren.

Armin Helfer wird am 31.Mai 31 Jahre alt. Das ist ein gutes Alter für einen weiteren Meistertitel. Und den wird er mit „seinem“ HC Pustertal feiern.

HC Pustertal – Scouting Report 2010-11

Gepostet von am 11. April 2011 | Tags: Allgemein

Heute veröffentlichen wir den SCOUTING REPORT 2010/11 unserer Mannschaft mit einer Benotung durch Beat Pinggeli, Lexl und einem bekannten Brunecker Eishockeyexperten.

🙂

 

TORHÜTER

Mikko Strömberg – ruhender Pol in der Pusterer Hintermannschaft. Glänzte mehrmals durch ausgezeichnete Reflexe. Menschlich eine große Bereicherung. In den Playoffs ein sehr sicherer Rückhalt, der die gegnerischen Stürmer teilweise zum Verzweifeln brachte. Note: 8+

Tommi Nikkilä – nach den Turbulenzen und Gerüchten zu Saisonbeginn, dann vor allem in den ersten 15 Saisonspielen eine Bank im Pusterer Tor – baute dann im Laufe der Saison etwas ab und war nicht mehr so beständig. Note: 7

Hannes Hopfgartner – auf Grund mangelnder Spielpraxis nur bedingt Serie A – tauglich, hat aber auch bewiesen, dass er in brenzligen Situationen seinen Mann stehen kann (gegen Bozen und Fassa). Hätte bei Spiel 5 wohl besser auf der Bank gesessen als nur von der Tribüne zugeschaut. Note: 6/7

Thomas Commisso – war immer bereit, als er aus Kaltern gerufen wurde und bot bei den wenigen Spielen eine überzeugende Leistung und wäre eine ideale Ergänzung zum ersten Goalie. Note: 7/8

 

VERTEIDIGUNG

Christian Willeit – große Steigerung zur vergangenen Saison. Wird unsicher, wenn das Spiel schneller wird. Harter Schlagschuss, harter Checker. Trifft neuerdings auch von der blauen Linie. Pass-Spiel aus eigener Zone ist verbesserungswürdig, aber er hat gezeigt, dass er an der Seite von Kelly viel dazugelernt hat. Note: 8-

Armin Hofer – ähnlich gute Entwicklung wie Willeit, spielt aber weniger körperbetont, sondern setzt mehr auf seine Schnelligkeit – hat gelernt, das Spiel zu lesen – macht fehlenden Körpereinsatz durch Speed und „Antizipation“ wett. Hat im Vergleich zu Willeit in den Playoffs abgebaut. Note: 7/8

Armin Helfer – beste Saison im Dress der Wölfe. Steigerte sich von Spiel zu Spiel und machte nur ganz wenige Fehler. Spieler mit der größten Kampfkraft und dem härtesten Schuss. Spieler mit der meisten Eiszeit. Spielte trotz Rippenverletzung die Playoffs zu Ende. Hat sich zum Leader in der Kabine entwickelt. Note: 9

Matt Kelly – bester Spieler der Saison 2010/11 und neben Armin Helfer der wohl wertvollste Spieler beim HC Pustertal. Verteidiger mit gutem Pass aus eigener Zone und mit starkem Zug zum gegnerischen Tor. Eisläuferisch eine Augenweide. Note: 9+

Fredrik Persson – sehr konstanter und zuverlässiger Defensivverteidiger. Setzt seinen harten Schlagschuss zu wenig ein. Sehr solide in der Abwehrarbeit. Unauffälliger Spieler, der aber auf Grund seiner Null-Fehlerquote für die Mannschaft enorm wichtig ist. Erzielte das 5.000 Tor für die Pusterer. Note: 8

Christian Mair – wollte es in seinem „Hochzeitsjahr“ noch einmal wissen und machte seine Sache – trotz Nachwirkungen von der schweren Beinverletzung – gut. Pass-Spiel aus der eigenen Zone ist verbesserungswürdig. Spielübersicht ist nicht seine Stärke. Hat in den Playoffs gezeigt, dass einfaches Hockey immer noch das effizienteste Hockey ist. Note: 6/7

Daniel Glira – talentierter Nachwuchsverteidiger aus Toblach, der als Ersatz für Christian Mair vor allem zu Saisonbeginn seine besten Einsätze hatte. Für ihn gilt ähnliches wie für Frei oder Crepaz: hart an sich arbeiten, um den Sprung zum Topverteidiger zu schaffen. Italienmeister mit der U20. Note: 6/7

 

STURM

Taggart Desmet – war neben Armin Helfer der wohl beständigste Spieler des HCP. Spielte heuer seine beste Saison im Dress der Pusterer. Kaum von der Scheibe zu trennen. Sein starker Zug zum Tor bescherte ihm heuer eine hervorragende Punktausbeute. Unkomplizierter Spieler, der nach dem Ausfall von Sirianni eine Führungsrolle übernahm. Note: 8/9

Rob Sirianni – zu Beginn der Saison noch mit Fitnessproblemen hadernd, entwickelte sich Sirianni bis zu seiner schweren Wirbelverletzung zum torgefährlichsten Spieler der Liga und hatte maßgeblichen Anteil am Gewinn des Italienpokals. Kreativster Pusterer Spieler, zwischen Genie und Wahnsinn. Note: 8+

Max Oberrauch – der Publikumsliebling musste die Linienumstellung zu Saisonbeginn erst verkraften, kam dann im Laufe der Meisterschaft wieder an seine Topform aus der letzten Saison heran. Seine gefürchteten Direktabnahmen fanden in den Playoffs unglücklicherweise nur selten ihr Ziel. Von der Mannschaft nicht mehr wegzudenken, da er ein Vorbild in puncto Sympathie, Einstellung und Disziplin (geworden) ist. Note: 7/8

Lynn Loyns – praktisch nicht von der Scheibe zu trennen. Arbeitstier, das vor allem Defensiv Akzente setzte. Seine Stärke ist nicht die Torinstinkt, sondern die Tor-Vorbereitung. Nicht spektakulärer, aber sehr beständiger Spieler. Eisläuferisch top. Note: 8-

Joe Cullen – kampfstarker Spieler mit gutem Torinstinkt. Starker Direktschuss. Macht manchmal unnötige Fouls und schwächt dadurch die Mannschaft. Absolute Bereicherung für den Kader auch in menschlicher Hinsicht. Note: 8-

Joe Jensen – Überraschungsspieler der Saison. Provoziert gerne die Gegner und holt somit einen Vorteil für seine Mannschaft. Ihm fehlt noch die Abgeklärtheit vor dem Tor. Gibt in jedem Spiel 100% und passt auf Grund seines guten Charakters hervorragend in die Mannschaft. Sein Penalty in Spiel 6 war großes Tennis. Note: 8+

Nate DiCasmirro – ähnlich wie Cullen und Loyns ein unermüdlicher Kämpfer, der den Körperkontakt nicht scheut. War sich nicht zu schade mit 2 Jugendspielern in der Linie zu spielen und wurde deshalb auch zum MVP der ersten Runde gewählt. Arbeitet sehr hart in den Ecken. Gibt bei jedem Spiel 100%. Sehr beständig. Charakterlich top. Note: 8

Patrick Bona – spielte seine vielleicht beste Saison im Dress der Pusterer. Wirbelwind, der gerne mal eine komplette Verteidigung aus der Verankerung hebelt. Kommt mittlerweile mit Linienumstellungen besser zurecht. Hat heuer auch die Checks zu Ende gefahren. Hält oft zu lange die Scheibe und unterbindet somit modernes Kombinationsspiel wie es z.B. der HC Davos praktiziert (O-Ton Beat Pinggeli!). Note: 7/8

Lukas Tauber – steter Unruheherd vor dem gegnerischen Tor. Ruhiger Spieler. Ähnlich wie Pichler ein „durchschaubarer“ Spieler, da er im Spiel nur wenige Rhythmuswechsel macht. Arbeitstier in den Ecken und auf der Seite. Mit mehr Eiszeit hat er Potenzial zum Second-Line-Winger (2.Linie-Stürmer). Note: 6/7

Thomas Pichler (C) – Der Kapitän war heuer kaum wiederzuerkennen und bis zu seiner schweren Verletzung ein steter Unruheherd in der gegnerischen Abwehr. Vor allem als Rackerer in der Mannschaft geschätzt. Macht fehlenden Torinstinkt durch unermüdlichen Kampfgeist wett. Nach wie vor zu ineffizient. Note: 7+

Lukas Crepaz – bekam vor allem zu Saisonbeginn viel Eiszeit und stürmte in einer Linie mit Nate DiCasmirro. Machte seine Sache sehr gut. Schneller Skater. Talentierter Spieler. Wenn er hart an sich weiterarbeitet, dann kann er zu einem sehr guten einheimischen Spieler heranreifen. Italienmeister mit der U20. Note: 7

Alexander Frei – talentierte Nachwuchshoffnung aus Kaltern. Bot bei seinen Einsätzen für den HCP überzeugende Leistungen und ist vor allem wegen seiner Schnelligkeit gefürchtet. Sollte unbedingt im Ausland die notwendige Erfahrung sammeln um ein italienischer Topstürmer zu werden. Note: 7/8

Thomas Erlacher – kehrte erst im Laufe der Saison aus Kanada nach Bruneck zurück – agressiver Spieler, der gerne direkt auf den Mann geht. Erzeugte mit seiner Linie immer viel Druck. Typischer Powerforward. Technisch aber limitiert und hat deshalb die Erwartungen nicht unbedingt erfüllt. Note: 6/7

Benno Obermair – machte seine Sache zu Saisonbeginn an der Seite von Crepaz und DiCasmirro sehr gut. Sammelt Spielpraxis bei den Junioren. Gehört zusammen mit Glira und Crepaz zu den größten Pusterer Nachwuchshoffnungen. Italienmeister mit der U20. Note: 6/7

 

 

COACH

Stefan Mair – Verfügt über sehr gute Kontakte nach Übersee und beweist bei Spielerverpflichtungen ein goldenes Händchen. Hat heuer sehr viel dazugelernt in puncto „technical skills“ und „human skills“. Muss lernen, Spiel und Taktik des Gegners zu lesen und im Spiel die notwendigen Anpassungen vorzunehmen.  Hat gezeigt, dass er eine gute Mannschaft aufbauen und führen kann, aber es fehlt ihm noch die Lockerheit mit gewissen (schwierigen) Situationen umgehen zu können. Entscheidung über seinen Verbleib ist nach dem unglücklichen Saisonende noch offen. Note: 8-

Teppo Kivelä – seine Arbeit konnte auf Grund vom fehlenden Einblick in sein Tätigkeitsfeld nicht bewertet werden. Insiderberichten zufolge aber ein sehr guter (Co-)Trainer, der sich hervorragend mit Stefan Mair ergänzt hat und sein Hauptaugenmerk vor allem auf die Defensivarbeit gelegt hat. Strahlte auf der Bank sehr viel Ruhe aus.

Sirianni und DiCasmirro verlassen den HCP…

Gepostet von am 10. April 2011 | Tags: Allgemein

…und unterzeichnen einen 2-Jahresvertrag bei den „12 Apostel – St.Georgen“ mit einer Ausstiegsklausel (Two-Way-Contract) im Falle eines Abstiegs der Jergina in die Landesliga Ost.

Insiderberichten zufolge sollen Nate DiCasmirro und Rob Sirianni ohne mit der Wimper zu zucken unterschrieben haben und angeblich haben sie sogar etwas bezahlt, um für diese Kult-Mannschaft spielen zu dürfen.

Das Trikot mit der Aufschrift DI CASMIRO wurde bewusst gefälscht, damit ja keine Mannschaften aus EBEL, NLA und DEL auf Nate aufmerksam werden.

Präsident Norbert Stoll und seine zwei Gehilfen Tommi „Michlwirscht“ Mitterhofer und Robbi Rieder zeigten sich sehr zufrieden über den Ausgang der Verhandlungen im örtlichen RIENZBRÄU und freuen sich auf tolle Spiele im nächsten Jahr gegen Mannschaften Polisportiva Tai di Cadore, Sportivi Ghiaccio Mezza Longega oder Busa di Vigonza Hockey.

🙂

U13 – Internationales Eishockey Jugendturnier

Gepostet von am 08. April 2011 | Tags: Allgemein

 

„Das schwere Leid des Stefan M. …“

Gepostet von am 03. April 2011 | Tags: Allgemein

von Beat Pinggeli aus Davos

Der Donnerstag, 31.März 2011 wird dem Coach des HC Pustertal, Stefan Mair, wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Es war der wohl bitterste Moment in seiner Karriere als Sportler. An diesem Tag hat ein fast schon banaler „Formfehler“ die dreijährige Aufbauarbeit des Eishockey-Perfektionisten aus Bozen nahezu ausgelöscht. Ähnlich einem Festplattencrash bei einem Computer hat ein – im Grunde absurder – Statutenparagraf den Traum vom Italienmeistertitel zerstört.

Hat er das aber wirklich? Nein!!!

Stefan Mair ist kein Kind von Traurigkeit. Stefan Mair ist ein harter Arbeiter, der bereits 2 Stunden vor dem Training im Gedanken bei seinen Spielern und Systemen ist. Stefan Mair sucht sich „seine“ Spieler in wochenlanger, akribischer Personalselektion selbst aus. Und er bewies dabei in 3 Jahren stets ein gutes Händchen. Stefan Mair mag keine Wahrscheinlichkeitsrechnungen und er mag kein übertriebenes Lob. Stefan Mair ist ein Arbeiter und kein Träumer. Von unserem Davoser Kulttrainer Arno Del Curto unterscheiden ihn vielleicht nur das Jahresgehalt, die Harry-Potter-Brille und die Tatsache, dass er kein Publikumsliebling ist.

Stefan Mair ist kein Publikumsliebling. Aber er ist ein Perfektionist. Der Unterschied? Ein Publikumsliebling ist so lange Liebling bis er keinen Erfolg mehr hat. Ein Perfektionist wird erst zum Liebling, wenn er Erfolg hat.

Stefan Mair hat sich für den 2.Weg entschieden, denn er wollte den Leuten beweisen, dass man nur durch harte und konsequente Arbeit zum Erfolg kommen konnte.  Und sein Rezept ging (fast) auf. Der HC Pustertal oder ehemals EV Bruneck hat noch nie etwas gewonnen. Bis heuer. Der Sieg am Italienpokal sollte die Vorstufe zum Meistertitel werden und war es auch. Bis zu diesem verflixten Donnerstag.

Wer Stefan Mair kennt, der weiß, dass er dieses Leid nur schwer ertragen wird. Sein Kopf wird für einige Tage und Nächte von 1.000 Gedanken durchsiebt. Aber wer Stefan Mair kennt, der weiß auch, dass er diesen Rückschlag wegstecken wird. Denn Stefan Mair ist ein Arbeiter und kein Träumer.

Stefan Mair muss bleiben, denn er ist reif für einen Eishockey-Meistertitel. So wie es die Pusterer sind…

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