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„Wie der HC Pustertal die Finalserie noch gewinnen kann…“

Gepostet von am 09 Apr 2012 | Tags: Allgemein, Gastkommentare

von Beat Pinggeli aus Davos

Die Finalserie in der ersten italienischen Eishockeyliga hat gerade erst begonnen und beinahe ist sie schon wieder zu Ende. Auf der Suche nach den Gründen für das drohende vorzeitige Ende dieser Serie habe ich einige interessante Entdeckungen gemacht. Des Rätsel’s Lösung liegt wohl in der Analyse von 5 grundlegenden Dingen.

1. WO IST DAVID LING??? Das Alpha-Tier der Vorrunde ist in der Finalserie komplett von der Bildfläche verschwunden. Am vergangenen Donnerstag hätte man ihn eher zwei Kanäle weiter bei der Vemisstensendung „Chi l’ha visto?“ als auf Raisport vermutet. Und auch am Samstag in Bozen blieb er ein Schatten seiner selbst. Wo ist der Assistkönig, Antreiber und Provokateur par excellence der Vorrunde geblieben? 40% David Ling reichen nicht zum Meistertitel, denn 40% David Ling bedeuten 40% Giulio Scandella und 40% Max Oberrauch und das ist gegen einen HC Bozen zu wenig! Er muss schnellstens zum Jean Pierre Dumont des HCP werden, bevor es zu spät ist. WE NEED 100% DAVID LING!!

2. WIE BESIEGT MAN MATT ZABA??? Matt Zaba ist kein großer Tormann, aber er ist ein guter Tormann, weil er gemerkt hat, dass er sich auf seine Vorderleute verlassen kann und er hat gemerkt, dass die Pusterer ihm meistens in den Fanghandschuh schießen. Ähnlich wie Achilles ist auch Matt Zaba verwundbar. Nur wusste der schlaue Paris bei den alten Griechen früher, dass man den Achilles nicht mit ein paar Schlägen auf den Kopf bezwingen konnte. Die Achillesferse des Matt Zaba ist seine Schlagseite. Und genau dorthin sollten die „Puschtra Eishockeygötter“ ihre Pfeile abschießen. Bisher verstanden hat dies offensichtlich nur Max „Paris“ Oberrauch.

3. WARUM SPIELT DER HCP HELICOPTER-HOCKEY??? Das vom SC Bern unter Coach Larry Huras propagierte und früher vom Ex-Pusterer Rick Bragnalo in Perfektion praktizierte „Helicopter-Hockey“, also das Kreisen im gegnerischen Drittel, ist nur wirkungsvoll wenn der Puck früher oder später vor dem Tor landet. Wenn ich es allerdings übertreibe, dann gelange ich in eine Endlosschleife ähnlich wie bei Landeanflügen im Schneesturm. Da gibt es dann nur 2 Möglichkeiten. Entweder Rückflug zum nächstgelegenen Flughafen oder Hals über Kopf in den Sturm und hoffen, dass alles gut geht. Fazit: Der Puck muss möglichst schnell vors Tor und da sollte im besten Fall noch ein Mitspieler stehen!

4. WARUM SPIELEN DIE PUSTERER NICHT HART (GENUG)??? In der Schweiz misst man die Härte einer Mannschaft in einer Playoff-Final in BPM (beats per minute = Schläge pro Minute). In Italien misst man sie augenscheinlich in TPH (touches per hour = Streicheleinheiten pro Stunde). Der HC Pustertal hat in den bisherigen zwei Spielen das Wort „Härte“ nicht verinnerlicht. Bozen spielt de facto nur mit 4,5 Verteidigern und da helfen Streicheleinheiten höchstens zur kollektiven Ermunterung. Es heisst doch „Never touch a running system“ und nicht „Never touch your opponent“! Hier würde ich schnellstens einen gemeinsamen Konzertbesuch bei RUN DMC („Hit’em hard!“) empfehlen.

5. WARUM SPRICHT TEPPO KIVELÄ NICHT??? Finnen sind bekannt für ihre Zurückhaltung und für ihre Besonnenheit. Diese ist wichtig in der Vorbereitung, sehr wichtig in der Vorrunde und komplett unwichtig in den Playoffs. Mein Freund, der Davoser Startrainer Arno Del Curto hat einmal gesagt:“In den Playoffs werde ich zum Kannibalen…wer nicht 110% gibt, den fresse ich!“ Nun, man erwartet sich von Teppo Kivelä sicher nicht, dass er einen seiner Spieler verspeist, aber wenn er merkt, dass das Kollektiv nicht auf seine Anweisungen reagiert, dann sollte er ruhig mal auch springen oder aus seiner Haut fahren dürfen. Wenn es soweit ist, dann muss er der Mannschaft ein „klares“ Signal geben, dass sich etwas ändern soll. Hilft es seiner Mannschaft nicht, dann verunsichert er damit zumindest den Gegner.

Die Analyse dieser fünf grundlegenden Dinge scheint sehr einfach und ist es auch. Der HC Pustertal hat mit einem Sieg am Dienstag im 3.Spiel die einmalige Chance, das Blatt zu wenden und sich für die beiden Niederlagen zu rehabilitieren. Sollte dies gelingen, dann ist das „Gelb-Schwarze Wunder von der Rienz“ noch möglich. Als Geheimrezept für weitere 4-5 erfolgreiche Spiele fällt mir ganz spontan das Kürzel der Freiwilligen Feuerwehren ein. FFW = FOCUS, FIGHT & WIN!!! Möge dieser Grundsatz ab sofort gelten. Amen.

 

Der Fankommentar der Woche

Gepostet von am 08 Sep 2009 | Tags: Gastkommentare

von Matthias Harrasser alias harry09

Am vergangenen Wochenende präsentierte sich der HC red orange Pustertal im Zuge der beiden Heim-Freundschaftsspiele gegen den EHC München (Fr.) und HC Innsbruck (Sa.) erstmals vor heimischer Kulisse. Nach dem 4:2 Auswärtssieg in Zagreb am Sonntag zuvor ließen die Mannen von Coach Stefan Mair 2 weitere Siege folgen. Die neuen Ausländer im Pusterer Team wussten bei beiden Auftritten durchwegs zu gefallen.

Mit dem EHC München, Vorjahresfinalist der deutschen Bundesliga, präsentierte sich ein starker Gegner in der Leitner-Solar-Arena und trotzdem konnten sich die „Wölfe“ mit 5:4 nach Penalty- Schießen durchsetzen und wussten hierbei zu überzeugen.
Am Samstag wurde der HC Innsbruck mit 9:5 besiegt. Beim zweiten Auftritt innerhalb von 2 Tagen bekleckerte sich die Pusterer Mannschaft nicht mit Ruhm und wirkte ziemlich müde und ausgelaugt.
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Gastkommentar – heute von Stan

Gepostet von am 15 Feb 2008 | Tags: Gastkommentare

Der heutige Gastkommentar stammt von Stan vom Ritten! Er schreibt auch für die neue Homepage von Ritten Sport und ist zudem Moderator auf Sonice.

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Gastkommentar – heute von Gianpaolo

Gepostet von am 02 Feb 2008 | Tags: Gastkommentare

Der heutige Gastkommentar stammt von Gianpaolo aus Meran, einem ausgesprochenen Kenner der italienischen Eishockeyszene und Moderator auf Sonice.

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Gastkommentar – heute von underdog

Gepostet von am 15 Jan 2008 | Tags: Gastkommentare

Unser heutiger Gastkommentar stammt von underdog, einem Burggräfler Rhetorikwunder, der mit seinen spitzfindigen Kommentaren im Sonice-Forum so manchen Südtiroler Eishockeyfan zum Verzweifeln bringt. Viel Spaß beim Lesen und Verstehen!

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